Verein Lebendiger Burgweg


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12 Parteien streiten vor Zivilgericht

Am 27.Januar 2016 und am 3.Februar 2016 fand die Hauptverhandlung vor dem Zivilgericht statt. Die klagenden Mieter lehnen einen erneuten Vergleichs-Vorschlag für eine definitve Erstreckung bis zum 31.März 2017 ab. Sie wollen endlich ein klärendes Urteil über die Rechtmässigkeit der Kündigung sehen. Denn auch nach 3 Jahren Massenkündigung konnte die Adimmo AG mit Vischer AG Architekten und Planer noch keine Baubewilligung erreichen! Wir wurden auf Vorrat gekündigt. Bis zum 15.März kann die Adimmo AG noch ihre Machbarkeitsstudie vor Gericht einreichen und damit eine Legitimation zur Kündigung nachweisen. Im Juni 2016 findet eine erneute Anhörung vor dem Zivilgericht statt. Dann muss ein Urteil gefällt werden.


Wir sind immer noch hier! Portrait-Fotos von Tjefa Wegener



Mehrere Mitglieder des Vereins Lebendiger Burgweg haben sich von der Basler Künstlerin Tjefa Wegener fotografieren lassen. Die Portraits werden während der Kunstmesse LISTE - Art Fair 2015 im Warteck-Areal unsere Atelier-Fenster schmücken. Vernissage dieser Installation und Vernissage der Liste ist am Montag, den 16.Juni 2015.

Ein paar Bilder von Tjefa Wegener haben wir hier auf unserer Homepage versteckt.


Wir lancieren eine Petition zuhanden des Grossen Rates in Basel. Darin fordern wir die Regierung auf, sich aktiv um diese Liegenschaften zu kümmern.



Für einen lebendigen Burgweg!


Der Verein Lebendiger Burgweg wehrt sich gegen die Massenkündigung in einem ganzen Strassenzug (Burgweg 4-14) in Basel.
Lage: Google Maps (PDF)


Für bezahlbaren Wohnraum mit wenig Komfort gibt es ein Bedürfnis! Und das ist sozialer und zukunftsorientierter als der reine Profit!
In den historischen Liegenschaften (Baujahr 1896) gegenüber dem Werkraum Warteck lebten und arbeiteten Familien und Singles, Senioren und Kleingewerbler, Künstlerinnen und Schriftsteller, Schreinerinnen und Schneider, In- und AusländerInnen, Angestellte und Selbstständige, Berühmte und Unbekannte, Architekten und Angestellte der Stadtreinigung u.v.m. lange friedlich mit- und nebeneinander. Unsere Massenkündigung führte je nach sozialem Status und Herkunft zu einer Abwanderung in jeweils typische Quartiere. Es ist zu befürchten, dass solche Prozesse der Gentrifizierung letztlich in einer sozial separierten Stadt mit wachsender Kluft zwischen marginalisierten und gut betuchten Bewohnern enden. Dies wiederum wird längerfristig aufwendige Integrationsprojekte notwendig machen.

Wir wollen keine maximalen Totalsanierungen, sondern weiterhin ein integratives Zusammenleben im Kleinbasel!

Im Wettsteinquartier gibt es bereits das umstrittene Projekt auf dem ehemaligen Kinderspital-Areal. Auch hier entstand teurer Wohnraum. Es ist zu befürchten, dass dieser Teil des Kleinbasels zur reinen Schlafstadt wird, dem die historische Lebendigkeit und die spezielle Mischung von Gewerbe und Wohnraum in Zukunft abgeht. Der Werkraum Warteck als wichtiges Kulturzentrum dieser Stadt würde somit zu einer ziemlich isolierten Insel mitten in einem gehobenen reinen Wohnquartier.
Umfassendere Informationen zur Situation finden Sie unter der Rubrik Facts


Zur unglaublichen Renditerechnung der Adimmo AG und der BLPK finden Sie unsere Berechnung auf der Seite Wertvernichtung


Zum Projekt der Vischer AG Architekten und Planer finden Sie unsere Kritik auf der Seite Umbauprojekt


Wie eine sanfte Renovation schon angedacht wurde, finden Sie auf der Seite Sanfte Renovation


Begeben Sie sich auf einen Rundgang durch die "verwohnte" Liegenschaft unter der Rubrik Impressionen