Verein Lebendiger Burgweg


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ENTSCHEID der Gerichte:

Entscheid des Zivilgerichts BS zur Anfechtung der Massenkündigung: Der Kündigung ist gültig. Mehr auf der Seite Aktuell

Entscheid der Baurekurskommission BS zur Einsprache gegen das Baubegehren: Die BLPK darf bauen. Was sie will. Aber nicht in der Nummer 4. Die Hausnummer 4 erhält einen Schutz. Hier darf nichts verändert werden. Keine Grundrisse und kein Atelier. Eine sanfte Renovation wurde vereinbart.


Dürfen wir jetzt doch alle in die Nummer 4 einziehen? Oder haben wir schon zu viel Geschirr zerschlagen?


Wir sind immer noch hier! Portrait-Fotos von Tjefa Wegener



Mehrere Mitglieder des Vereins Lebendiger Burgweg haben sich von der Basler Künstlerin Tjefa Wegener fotografieren lassen. Die Portraits werden während der Kunstmesse LISTE - Art Fair 2015 im Warteck-Areal unsere Atelier-Fenster schmücken. Vernissage dieser Installation und Vernissage der Liste ist am Montag, den 16.Juni 2015.

Ein paar Bilder von Tjefa Wegener haben wir hier auf unserer Homepage versteckt.


Wir lancieren eine Petition zuhanden des Grossen Rates in Basel. Darin fordern wir die Regierung auf, sich aktiv um diese Liegenschaften zu kümmern.



Für einen lebendigen Burgweg!


Der Verein Lebendiger Burgweg wehrt sich gegen die Massenkündigung in einem ganzen Strassenzug (Burgweg 4-14) in Basel.
Lage: Google Maps (PDF)


Für bezahlbaren Wohnraum mit wenig Komfort gibt es ein Bedürfnis! Und das ist sozialer und zukunftsorientierter als der reine Profit!
In den historischen Liegenschaften (Baujahr 1896) gegenüber dem Werkraum Warteck lebten und arbeiteten Familien und Singles, Senioren und Kleingewerbler, Künstlerinnen und Schriftsteller, Schreinerinnen und Schneider, In- und AusländerInnen, Angestellte und Selbstständige, Berühmte und Unbekannte, Architekten und Angestellte der Stadtreinigung u.v.m. lange friedlich mit- und nebeneinander. Unsere Massenkündigung führte je nach sozialem Status und Herkunft zu einer Abwanderung in jeweils typische Quartiere. Es ist zu befürchten, dass solche Prozesse der Gentrifizierung letztlich in einer sozial separierten Stadt mit wachsender Kluft zwischen marginalisierten und gut betuchten Bewohnern enden. Dies wiederum wird längerfristig aufwendige Integrationsprojekte notwendig machen.

Wir wollen keine maximalen Totalsanierungen, sondern weiterhin ein integratives Zusammenleben im Kleinbasel!

Im Wettsteinquartier gibt es bereits das umstrittene Projekt auf dem ehemaligen Kinderspital-Areal. Auch hier entstand teurer Wohnraum. Es ist zu befürchten, dass dieser Teil des Kleinbasels zur reinen Schlafstadt wird, dem die historische Lebendigkeit und die spezielle Mischung von Gewerbe und Wohnraum in Zukunft abgeht. Der Werkraum Warteck als wichtiges Kulturzentrum dieser Stadt würde somit zu einer ziemlich isolierten Insel mitten in einem gehobenen reinen Wohnquartier.
Umfassendere Informationen zur Situation finden Sie unter der Rubrik Facts


Zur unglaublichen Renditerechnung der Adimmo AG und der BLPK finden Sie unsere Berechnung auf der Seite Wertvernichtung


Zum Projekt der Vischer AG Architekten und Planer finden Sie unsere Kritik auf der Seite Umbauprojekt


Wie eine sanfte Renovation schon angedacht wurde, finden Sie auf der Seite Sanfte Renovation


Begeben Sie sich auf einen Rundgang durch die "verwohnte" Liegenschaft unter der Rubrik Impressionen